Diesem Talbot-Lago hat Rennfahrer Pierre Boncompagni, genannt Pagnibon, seine Karriere zu verdanken – denn erst mit diesem Wagen holte er einen Sieg nach dem anderen. Als Pagnibon verunglückte, wurde der Talbot-Lago weitergereicht, bis er vor ein paar Jahren restauriert wurde – so wie Pagnibon einst mit ihm gefahren war.
Klassiker
Der Borgward P100 und seine versteckten Geldgräber
Spaß macht der Borgward P100 – auch Borgward 2,3 Liter genannt – bis heute. Und gemessen an der Zahl, wie wenige es noch gibt, ist der Preis tatsächlich nicht hoch. Und jetzt kommt der Haken: Was so richtig ins Geld geht und Nerven kostet ist das Thema Ersatzteile.
Ferraris Dinos – Der Schwan und das hässliche Entlein?
Bis heute steht der Dino 308 GT4 im Schatten seines Bruders 246 GT und kostet auch nur einen Bruchteil des 60er-Jahre-Ferraris. Warum ist das so?
Delage DH V12 – Mit Schummeln das einst schnellste Auto der Welt
Wer ist nun das schnellste Auto der Welt? Der Delage DH V12 oder der Fiat Mefistofele? Keiner von beiden wollte Mitte der 20er Jahre den Kürzeren ziehen. Der Delage fährt sogar immer noch – OCTANE begab sich auf eine aufregende Testfahrt.
Ohne Arnolt geht nichts!
US-Geschäftsmann Stanley Harold Arnolt II träumte schon immer von einem Wagen, der seinen Namen trug. Warum? Gute Frage – jedenfalls schmückten sich tatsächlich ein MG, ein Aston Martin und schließlich ein Bristol mit seinem Vornamen. Der Arnolt Bristol ist ein exotischer Sportwagen und begeistert bis heute!
Winzling sucht Rennkarriere
Ein Austin A35 auf der Rennstrecke? Klingt verrückt, ist aber genial: Mit einem Umbau-Kit von der Stange lässt sich der kleine Brite in einen Renntourenwagen umbauen. Die Idee stammt von der HRDC Academy und die ermöglicht ihm dann auch den Einstieg in den klassischen Motorsport.
Auf dem Dach der Welt
Konstrukteur Béla Barényi hatte die ursprüngliche Idee für das berühmte Dach der Pagode und Automobildesigner Paul Bracq setzte sich daraufhin ans Zeichenbrett. Doch bei all dem Lob für das ungewöhnliche Dach der Mercedes-Benz 230 SL, die Pagodenform hatte auch eindeutige Nachteile.
Pegaso Z-102: Ein Supersportwagen für ein armes Land?
Wie passt das zusammen: 1951 zeigte sich der Pegaso Z-102 der Öffentlichkeit, ein exotischer Sportwagen, der – kurioserweise – im eher armen Spanien gebaut wurde, nur 15 Jahre nach dem Bürgerkrieg.
Die Schöne in der Fremde
Einen schicken Flirt aus Coupé und Roadster hatte die Carozzeria Fissore entworfen. Mit der Technik des DKW 3=6. Da sich das Coupé in Italien so schlecht verkaufte, musste sich Fissore einen neuen Hersteller suchen – und wurde in Argentinien fündig, wo der Wagen als DKW Fissore gebaut wurde. Heut ist er fast ausgestorben.
Weil die Autos früher besser waren
Früher waren die Autos einfach besser – oder? Warum also nicht ein Auto bauen wie damals? Hier drei Unikate: ein originaler Jaguar Mark 2 mit modernem Touch, ein nagelneuer David Brown Speedback GT mit Aston-Zitaten und ein Fratelli Frigerio Berlinetta SS, eine Mischung aus Ferrari, Cisitalia und anderen.