Maserati Ghibli - Octane Magazin

Maserati Ghibli

2014-11-10 11:25
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Diese Story finden Sie in OCTANE Ausgabe 7

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Text Günther Fischer 


Tabubruch mit Dieselmotor, Ausgewogenheit im Fahrwerk 

Der Maserati Ghibli erweist sich als gemütlicher Cruiser und ausgewogener Sportler. Die größte Überraschung ist die Ausgewogenheit des Fahrwerks – es ist um einiges besser als das des großen Bruders Quattroporte und kann mit den besten seiner Klasse einwandfrei mithalten.

Der Ghibli ist zurück. Das ist schon mal eine gute Nachricht. Und er hat Eroberungspotenzial – soll heißen: Nicht nur Audi-Fans werden sich für den neuen italienischen Beau erwärmen können. Es gibt kaum eine Rundung, kaum eine Kante, die nicht perfekt sitzt. Das fängt beim großen Grill an, setzt sich über die sanft geschwungenen Kotflügel mit den kleinen Kiemen bis zur dezenten Abrisskante am Heck fort. Innen ist der Ghibli mit weichem Leder und offenporigem Holz ausgestattet. Dezente Eleganz. Selbst die typische Maserati-Uhr fehlt nicht. Vor allem aber wagt die Marke einen kleinen Tabubruch: Erstmals gibt es in einem Maserati einen Dieselmotor. Er wird von VM Motori gebaut. Die Kennziffern des V6-Diesels: drei Liter Hubraum, 275 PS und 600 Nm. Maserati verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 5,7 Litern. Der Ghibli ist rund 100 Kilogramm leichter als sein großer Bruder Quattroporte und erweist sich als gemütlicher Cruiser und ausgewogener Sportler.

 


 

Die größte Überraschung ist die Ausgewogenheit des Fahrwerks – es ist um einiges besser als das des großen Bruders Quattroporte und kann mit den besten seiner Klasse einwandfrei mithalten. Damit der Diesel nicht allzusehr nach Selbstzünder klingt, haben die Ingenieure im Auspuff zwei Soundmodulatoren verbaut, die heisere Zwischengastöne von sich geben. Wunderschön: Einmal gestartet, füllt sich der Innenraum mit dem unverkennbaren Maserati-Sound. Wird die „Sport“-Taste gedrückt, klingt es noch besser. Wobei es nie aufdringlich laut wird: Auch der Klang ist also perfekt ausbalanciert. Die weiteren Motorenangebote: ein V6-Twin-Turbo-Benziner im Ghibli, der bei Ferrari in Maranello gefertigt wird (243 kW/ 330 PS); im Ghibli S und im Allradmodell Ghibli S Q4 leistet dieser Motor dann 301 kW/400 PS. Wer es noch nicht weiß: Ghibli ist ein heißer Wüstenwind der Sahara. Wir finden: Das passt besser denn je. Den Diesel gibt es ab € 64.980.


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